Sonntag, 12.11.17: Vergangene Woche war großer Umzug. Die Welpenbox hatte ausgedient und wurde durch den Laufstall ersetzt. Dana dankte es aus vollem Herzen. Während sie zum Schluss nur noch zum Säugen reinging, hält sie sich jetzt auch unter der Zeit im Laufstall auf. Es ist alles entspannter. Sie geht rein, säugt einen Teil ihrer Racker und verweilt sich bei ihnen.  Gerne liegt sie auf ihrem Beobachtungsposten und hat alles im Blick. Immer wieder nimmt sie auch Spielzeug mit und fordert ihre  Kleinen auf zum Spielen. Es kann aber auch sein, dass sie "ihr" Spielzeug rettet und draußen in Sicherheit bringt. Die Wonneproppen jedenfalls trainieren tatkräftig ihren Umgang untereinander. Schnäbeln, Knurren, Attacken, Schmusen und Fressen ist ihre Welt.

Dana bekommt im Welpenlauf ihr Futter. Sie zeigt ihren Kleinen, dass sie die Chefin ist. Während sie bei der flüssiger Nahrung auch ihre Schätzle an den Napf lässt, duldet sie - mit einem Knurren - beim Trockenfutter keine Konkurrenz.

Zweimal am Tag wird der Welpenlauf komplett sauber gemacht. Während der Arbeit, haben wir es immer wieder mit kleinen Ausbrechern zu tun. Nichts ist schöner, als unsere Wohnung zu erkunden. Im Übrigen haben sie sich massiv beschwert. Wenn es stimmen würde, dass "über Baden die Sonne scheint", hätten sie schon längst den Garten erkunden können. Hoffen wir, dass sie laut Wetterbericht ab Montag Ausgang haben.

Sonntag, 19.11.2017: Über Baden lacht zwar zur Zeit nicht die Sonne, aber wenigstens lächelt sie. Die Kleinen halten es im Gehege fast nicht mehr aus. Sie wollen die große und weite Welt erkunden. Besonders nach ihrem Schlaf wissen sie, dass Ausgang ansteht.  Während am Freitag noch nicht alle auf ihren Füßchen sicher waren, wird jetzt auf der Terrasse gespielt, gesprungen und gekämpft und natürlich auch die "Hinterlassenschaft" erledigt. Die ganz mutigen ........  

 

 

 

.............. wagen auch schon einen Ausflug in den oberen Teil des Gartens. Aber der Weg dorthin ist weit. Unterwegs gibt es soviel zu entdecken und manche haben sich auch viel zu sagen. Besonders wenn ein zweibeiniger Welpe mitspielt. Im Übrigen: Langsam hat es Dana leichter. Seit heute wird auch der Futternapf interessanter.

Sonntag, 19.11.2017: Aus kleinen, tapsigen, unbeholfenen "Mäusen" sind kleine Hunde geworden, die alles entdecken und ausprobieren wollen. Seit heute schlafen sie fast durch. Während man die letzten Wochen zwei oder dreimal in der Nacht von ihnen lautstark geweckt wurde, streben sie jetzt, nach ca. 6 Stunden Schlaf, ins Freie. Da sie nach dem Schlafen, gleich zu welcher Tageszeit, immer die Möglichkeit bekommen sich zu entleeren, sind sie auf dem allerbesten Weg stubenrein zu werden. Der Ablauf ist im Großen und Ganzen immer der Gleiche:

Zuerst schauen sie neugierig aus dem Laufstall, dann werden sie von Dana unter dem Freisitz gesäugt und ab geht es im Gänsemarsch zum Plätzchen am Brunnen, um das "Geschäft" zu erledigen.  Auf der Terrasse wird herumgetollt und gespielt. Im Falle von Schnee und Regen hat man sein Freigehege unterm Carport.

Sonntag, den 03. Dezember 2017: Heute habe ich weniger zu berichten. Die Welpen werden immer lebhafter und treiben immer mehr Unfug. Wenn einer was Neues entdeckt, sind die anderen sofort zur Stelle und unterstützen ihn. Zum Beispiel hat unser Winzling entdeckt, wie man den Treppenaufgang überwindet. Gesagt getan. Und die anderen folgten ihm gleich nach. 

Mit unserer erhofften Ruhe ist es auch vorbei. Zwar schlafen sie durch, aber bis auf die wenigen Stunden nachts werden die Schlafphasen immer weniger und die Zeit der Entdeckungen immer größer. 

Am Samstag hatten wir auch Besuch von Michaela, Mathias und ihrem Lapphund Easy. Beide haben ganz tolle Fotos geschossen, von denen wir gerne eine Auswahl zeigen. Zu Beginn aber, der Überfall auf den Fotographen: 

Heute, Sonntag, den 17. Dezember 2017, sind die Racker neun Wochen alt. Je unternehmenslustiger sie geworden sind, desto stressiger wurde es für uns. Der Garten gleicht einem "Hochsicherheitstrakt". Die Absperrungen sind, wie es sich gehört, eher eine Herausforderung als ein Hindernis. Aber wenn es regnet - und das fast ständig - gehört man zur Gattung "Hosenscheißer". Man peilt von der Küche aus die Lage, geht mutig raus und verschwindet mit der Mama unter dem Tisch. 

Wie die Kleinen miteinander spielen, ist eine wertvolle Entschädigung für viele Mühe. Unerbittlich wird am Schwanz gezogen, wer besiegt wird, streckt die Beine in den Himmel und 5 Sekunden später ist alles vorbei. Es gibt keine Gewinner und keine Verlierer. Wer heute der Angeber ist, ist morgen der Duckmäuser. Kurz nach einem Streit, ist man wieder ein Herz und eine Seele. Ein Unterschlupf, z. B. unter dem Brett, ist der beste Platz um zu "gifteln". 

Dana ist nach wie vor souverän. Sie säugt die Welpen immer noch. Nur wenn es ihr zu viel ist, läuft sie davon oder beißt sie weg. Ihre Erziehungsaufgaben nimmt sie nach wie vor eifrig war. Sie spielt viel mit ihnen, fordert sie auch zum Spielen auf, packt sie an der Schnauze oder im Genick, wenn ihr etwas nicht passt oder es ihr zu wild wird. Aber sie vergisst auch nie, ihre eigenen Streicheleinheiten abzuholen. 

Nachdem am vergangenen Dienstag der Tierarzt alle Schmuser untersucht, gechipt und geimpft hat - sie Gott sei Dank alle gesund sind - und das Gleiche auch bei der Wurfabnahme am Freitag bestätigt wurde, werden wir nun die Schätzchen sukzessive abgeben. Wir sind fest davon überzeugt, für alle ein liebevolles Zuhause gefunden zu haben. Vielen Dank an  Nicole, Bianca, Chris, Mariana, Nadin, Anne mit all ihren Familienmitgliedern.

Zum Schluss ein Bild von jedem Welpen, wie wir sie abgeben werden. Die im Bild angegebene Farbe bezieht sich auf die Halsbänder bei der Geburt: